Freitag, 22. 02. 2019 - Kangerlussuaq


Wetter: schön

 

Um 05:10 klingelt der Wecker, um 05:40 werden wir mit dem Hotelshuttle zum Flughafen gebracht. Check-in ist schnell erledigt, Koffer werden bis Kopenhagen durchgecheckt und beide Flüge sind auf einer Bordkarte. Nach 45 Minuten landen wir, in Kangerlussuaq und gehen erst mal in die verschiedenen Souvenirshops im und um das Termina, dann frühstücken wir in der Cafeteria vom Flughafen, wir haben ja über zwei Stunden Zeit. Ich stehe gerade in der kleinen Halle vor der Cafeteria , habe mein Handy in der Hand und will eine SMS nach Hause schicken , als ich eine von Air Greenland bekomme, unser Flug sei um 11 Stunden auf 22 Uhr heute Abend verschoben. Ich traue meinen Augen nicht, zumal um mich herum alles normal wuselt und an der Anzeigetafel auch nichts anderes steht wie die normale Abflugzeit, 10:40. Ich erzähle es einer neben mir stehenden Mitreisenden, wir müssen wohl so verwirrt aus der Wäsche geschaut haben, dass die junge Dame der Touristinfo fragt ob sie helfen können. Zwar weiss sie nichts von der Verspätung, meint aber mit einem Blick an uns vorbei, eben mache die Security wieder dicht - stimmt also wohl. Nichts wie rüber zum einzigen Air Greenlandschalter, hier wird die Neuigkeit bestätigt, der Flieger ist mit etwas Verspätung von Kopenhagen gekommen, nun muss die Crew erst mal in Ruhezeit. Das kann lang werden. Wir bekommen Vouchers für Mittag- und Abendessen, jeweils 125 DKR. (rd. 16. Euro) Auch haben wir die Möglichkeit von einem Telefon aus Anrufe zu tätigen, so informiere ich mein Hotel in Kopenhagen, dass ich erst am nächsten Morgen erscheine. Mit dem Voucher hole ich mir erst mal ein zweites Frühstück, ein Krabben- / Lachsbrötchen. Kurz darauf ruft unser Veranstalter aus Kopenhagen an, sie hätten versucht für uns einen Ausflug zu organisieren, klappe aber leider nicht. Dafür dürfen wir wenn wir wollen um 18 Uhr nochmals ins schöne Restaurant zum Abendessen, der Voucher wird angerechnet, allfälliger Rest übernehmen sie. Den Nachmittag lungern wir am Flughafen rum, unterbrochen von kleinen Spaziergänge durch die kalte, frische Luft.

 

 

Um 18:00 kommt der Bus mit den Leuten vom Old Camp, am Flughafen steigen von den neuangekommenen Passagiere viele zu. Wir sind nur zu fünft, die Anderen wollen am Flughafen bleiben. Das Essen ist ausgezeichnet (wir bekommen das Vorbestelle der anderen Gruppen) – Moschuslende mit Stampfkartoffeln und zum Nachtisch eine Lemmon-Frommage-Creme. Bei der Rückfahrt gibt es noch einen breiten Streifen Nordlicht.

Nach kurzer Zeit gehen wir durch die Security und um 21:50 hebt unser Flieger mit ausgeschlafener Crew ab.