Donnerstag, 15. 06. 2017 - Flug Frankfurt - Vancouver


Wetter: in Vancouver strömender Regen, 14 Grad

 

Um 10:00 bringt uns - Mann, Sohn und ich - ein Freund zum Flughafen. Kofferabgabe geht schnell, Security total entspannt und Boarding bei Lufthansa problemlos. Abflug 13:30. Zehn Stunden Flug verbringe ich mit spielen an der Konsole und vor allem mit Filme schauen. Essen nichts besonderes, Service aber sehr gut.

 

Immigration geht sehr schnell, da alles digital an Maschinen erledigt wird, erst geht es zu einem Terminal, hier füllt man auf einem Bildschirm die Zolldeklaration aus, man scannt seinen Pass, dann muss man noch ein paar Fragen anklicken, alles in der gewünschten Sprache, in unserem Fall also in deutsch, danach wird man von der Kiste fotografiert und man bekommt alles als Ausdruck. Sodann marschiert man zum Kofferband, holt sein Gepäck und am Ausgang gibt man den Wisch ab.

 

Auch unser Auto bekommen wir schnell, ein gesprächiger Inder managt alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Es ist das grösste Auto am Platz, ein FORD EXPEDITION, das Ding wiegt 2,5 Tonnen, in Anbetracht der 3,5 Liter-Maschine ist der Verbrauch mit 12L / 100km schon fast gering. Wobei man mit einem 106 Liter fassenden Tank auch recht weit kommt.  Am meisten begeistert mich allerdings die sich sanft öffnende und schliessende automatische Heckklappe und die Rückfahrkamera.

 

Ich fahre, mein Mann lotst mich mit seinem Handnavi, das andere Navi ist noch im Koffer. Leider regnet es in Strömen. Unser Motel ist aber schnell gefunden

 

Nach Zimmerbezug fahren wir nochmal Downtown und schauen uns bei einer kleinen Rundfahrt um. Unterwegs kaufen wir noch Wasser in einem 7eleven. Zurück im Hotel gehen wir auf die andere Strassenseite zum Abendessen in eine kleine Kneipe, recht gut, Sohn und ich entscheiden uns für Rindersteak mit krossgebratenen Kartoffelscheiben und gegrilltem Gemüse, Männe hat einen Burger mit Pommes. Es ist das einzige nichtasiatische Restaurant im Viertel - und so gerne wir asiatisch essen, am ersten Abend in Amerika wollten wir doch lieber amerikanisches.


Gegen 21 Uhr sind wir im Motel und telefonieren noch über WhatApp mit Walters Schwester, die ebenfalls vor kurzer Zeit hier in Kanada war.